Entstehungsgeschichte

Calcedon-Parure

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Eine Parure de bijoux ist ein Set aus mehreren Schmuckstücken, die zueinander passend gefertigt wurden. Die Entstehung dieser Parure ist ein längerer Prozess gewesen. Bei dem ersten Stück handelte es sich um Anhänger für die Wechselohrhänger. Sie fanden eine Kundin, die sich eine passenden Kette wünschte. Das Collier ennstand. Und nun, zum Abschluss des Jahres kommt noch ein passendes Armband hinzu und vervollständigt das Set.

Das Collier war das erste Werk diesen Jahres und wird mal wieder in seiner Entstehungsgeschichte dargestellt. Sehr lebendige Streifencalcedon-Perlen schimmern abwechselnd in Schichten aus kühlem hellblau und weiß. Kombiniert habe ich die 4 mm großen Perlen mit Silberscheibchen, 1 mm stark und 7 mm im Durchmesser. Beim Verschluss habe ich mich für einen Knebel entschieden.

  • Nach dem auffädeln der Perlen und der Silberplättchen müssen die Endkappen hergestellt werden.

  • Aus dem Silberblech werden Ronden mit einem speziellen Werkzeug ausgeschlagen, um die Zwischeteile herzustellen.

  • Die groben Außenflächen der Silberplättchen ...

  • ... werden mit einer Feile mit feinem Hieb geglättet.

  • Die Mitte wird auf den Plättchen angezeichnet.

  • Ein Loch wird in die Mitte eines jeden Plättchens gebohrt.

  • Über Schmirgelpapier werden alle Flächen eismatt abgezogen, und dabei sowohl Außen- als auch Lochinnenkanten abgerundet.

  • Um Ösen herzustellen, wird Silberdraht über einen Stahl rund gewickelt.

  • Der Stahl wird herausgezogen und die Wicklung aufgesägt.

  • So entstehen die offenen Ösen. Die offenen Enden werden noch auf Stoß gebogen und zugelötet.

  • Nach dem Absäuern werden die Endkappen fein mattiert.

  • Fertig!

  • Ein Silberrörchen wird zwei mal abgelängt. An jeweils einem Ende werden zwei kleine Vertiefungen gefeilt.

  • Nachdem die fertige Öse in die eingefeilte Vertiefung des Röhrchens gelötet wurde, gibt es zwei punktuelle Verbindungen , die die Öffnungen für das durchziehen des Juwelierdrahtes freilassen.

  • Die Enden des Juwelierdrahtes werden durch das Endkappen-Röhrchen, dann durch die Öse und wieder zurück durch das Röhrchen geführt und befestigt.

  • Aus der Ronde wurde nun ein breiter Ring. Der Innendurchmesser ist groß genug, um das Stäbchen des Knebelverschlusses durchziehen zu können. Alle Kanten werden gefeilt und geglättet. Eine Öse wird verlötet, wo die Ronde abgeflacht wurde.

  • Um den Verschluss herzustellen, wird ein massiver Silberstab abgelängt, gefeilt und geschmirgelt, bis alles versäubert ist. Eine Öse wird bereit gelegt.

  • Silberstäbchen und Öse werden verlötet. So entsteht der Knebel für den Verschluss.

  • Eine große Ronde wird ausgeschlagen. und die Arbeitsschritte für die Zwischenteile wiederholt. Durch das mittige Loch wird diesmal ein Sägeblatt gefädelt, um einen Kreis auszusägen. Die Ronde ist an einer Stelle abgeflacht.

  • Die Endkappen der Kette, ein Plättechen, auf dem der Feingehalt des Silbers und mein Signet eingestempelt wurden und die Verschlussteile werden motiert.

  • Das Ausgangsmaterial: Ein Strang runder, glatter Calcedonperlen, Silberblech, Silberröhrchen, Silberdraht in verschiedenen Durchmessern

  • Der geschlossene Verschluss.

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